über mich

Hobbys

Lyrik von mir

mein Buch:  

 

 

 


Sicht eines Kindes
(zum Thema: Krieg und Frieden)

Mama sagt, unsere Welt ist nicht
auf Frieden ausgerichtet
und klagt über die Menschheit,
die sich selbst vernichtet.

Teddy und ich haben Angst,
weil wir es nicht verstehen,
weil wir Menschen lieben
und Gutes in ihnen sehen.

Frieden, soweit habe ich verstanden,
ist nicht selbstverständlich
und nicht überall vorhanden.
Das Böse scheint unendlich.

Würde jeder sein Herz öffnen und verschenken,
bräuchte niemand um sein Leben bangen.
Teddy und ich, wir denken,
nur mit Liebe kommen wir zusammen.

(Wird 2003 im Lyrikjahrbuch der C. Goethe Akademie/Brentano Ges. veröffentlicht)


**************************************************************************************************

Besinnung 


Jährlich genießt man den Zauber der Weihnachtszeit,
den Kindertrubel, die Spannung und Verbundenheit.
 
Bei Kerzenschein liegen Träume in der Luft,
Weihnachtsgebäck, Glühwein und Tannenduft.

Es ist die Zeit der Liebe und des Schenkens,
der Harmonie und aneinander Denkens.

Gemeinsam wird eine Fichte mit Lichtern geschmückt
und mit Herzensüberraschungen bestückt.

Wohlwollen und Liebe zählt in dieser Zeit,
freudig erinnert man sich an die Kindesseligkeit.

Bratäpfelduft und der Glanz der Weihnachtskerzen,
erwärmen unser aller Herzen.

Geheimnisvoll wirken die Geschenke, die am Baume liegen,
wer wird wohl welches kriegen?

Man genießt das Zusammensein und den Anblick bunter Lichter,
es ist die Zeit voller Harmonie und froher Gesichter.

Mancher der zum Baume eine Grippe eingericht´,
erinnert daran, Christus erblickte heute das Licht.

Es ist die schönste Zeit zur Besinnung.


(Wurde 2002 im Lyrikjahrbuch der C. Goethe Akademie/Brentano Ges. veröffentlicht)


**************************************************************************************************

ICH-Baum

 
Stell dir vor, da steht ein Baum,
rundherum ein Jägerzaun.
 
Des Baumes Spitze ist dein ICH,
du willst dort hin,
doch du schaffst es nicht.

Der Weg dort hin scheint dir zu weit,
verbunden mit Mühseligkeit.

Immer wieder läufst du um den Zaun,
wie fremd scheint dir doch dieser Baum.

Doch des Baumes Spitze ist dein ICH,
erklimme sie und traue dich!

Nimm eine Leiter oder ein Seil,
der Weg hinauf scheint nur so steil.
 
Lerne, dich zu überwinden,
um den Weg zu dir zu finden.

Zögerlich kletterst du über den Zaun,
es ist der erste Schritt zu deinem Baum.

Nun hangel dich von Ast zu Ast,
bis du dein ICH gefunden hast.

Wenn du gelernt hast, es zu lieben,
wirst du alle Hürden besiegen.

 

 
***************************************************************************************************

Deine Augen


In Deinen Augen
kann ich sehen,
durch Deine Augen 
kann ich verstehen.

In Deinen Augen
kann ich lesen,
in ihnen erkenne ich
Dein Wesen.

Deine Augen
können viel entfachen,
mit ihnen kann ich
herzhaft lachen.

Deine Augen
verlieren manchmal Flüssigkeit,
dann empfinde ich
mit ihnen Traurigkeit.

Deine Augen
verzehren mich mit Bissen,
deine Augen, 
- möchte ich niemals missen -!


*****************************************************************************************************

In Erinnerung 


Der Alkohol hatte an ihm gesägt,
seine Gesundheit war geprägt,
schleichend wurde er krank,
weil er regelmäßig trank,
über all die Jahre, Tag für Tag ...

... aber dann, mit einem Schlag,
entschied er sich für das bessere Leben,
eine Therapie hatte ihm den Halt gegeben.

Er opferte viel Energie und Kraft,
die Abstinenz hatte er geschafft,
er begann zu leben und wurde heiter,
er genoss die Realität und kämpfte weiter.

Doch eines Tages, welch Tragödie,
überfiel ihn in seiner eigenen Komödie,
mitten in seinem Gleichgewicht
und seinem Lot,
der ungebetene Gast namens Tod.

Bei der Frage nach der Gerechtigkeit,
sehe ich traurig zu Gott hinauf,
da antwortet es aus dem Himmelskleid:
"Der Alkohol fraß ihn restlos auf!"


 ****************************************************************************************************

Bizarre Gefühlswelt 


Ich sah nur mit dem Herzen gut
und trug es auf den Lippen.
Meine Hände hatte ich zum Geben
und meine Vernunft unterwarf sich.

Zu gutmütig schenkte ich gerne
und liebte das was man mir gab.

Deine Aura war das Paradies für mich
und ich nahm Steine und Krater in kauf,
um weiter darin zu leben.

Doch mein Innerstes machte es mir schwer,
weiter durchs offene Meer meiner Seele
und dem weiten Sumpf der Liebe zu waten.

Auf der Suche nach der Vollendung
versackte ich
im Schlick des Glaubens und Fallens.

Unsere Nächstenliebe ertrank,
vielleicht weil wir uns zu nahe waren?

Bizarre Gefühlswelt!!


*****************************************************************************************************

Zeit 
 

Hast du dich schon
jemals gefragt,
wohin er floss,
der letzte Tag?

Jegliche Stunde ist
Vergangenheit,
so ging sie unter,
die alte Zeit.

Geplante Stunden
kommen auf uns zu,
gehen unter und
verschwinden im Nu.

Die kommende Zeit
können wir niemals sehen,
wie lange wird sich die Uhr
in Zukunft noch drehen?

Wie lange wird die Uhr
für uns je noch ticken?
Wird sie je eines Tages
samt Sekunden ersticken?

Die Zeit zum Horizont
ist nicht weit,
jedoch ein langer Weg
der Ewigkeit.

Ich wünsche jedem
sich Zeit zu nehmen,
doch schnell vergeht sie,
im zukünftigen Leben.

Drum nehmt sie bewusst auf
und lernt sie zu schätzen,
jeden Tag genießen,
anstatt sich zu hetzen.


*****************************************************************************************************


--- nach oben ---